Lob und Anerkennung können dir eine große Hilfe sein, um neue Motivation zusammeln. Aber wenn du selbst nicht über die richtige innere Einstellung verfügst, dann kann es sein, dass du Lob nicht richtig annehmen kannst. Du hörst in einem solchen Fall nämlich nicht das Lob, sondern nur die Kritik oder interpretierst Kritik in das ehrlich gemeinte Lob hinein.

Ein einfacher, eigentlich motivierender Satz wie: „Deinen Aufsatz hast du gut geschrieben“, kann dann schnell zu Frustration führen, weil das Lob nicht angenommen wird. Anstatt dessen wird eine Abwehrhaltung eingenommen und die gute Leistung gar nicht mehr gesehen. Es werden dann alle möglichen negativen Dinge aufgezählt, etwa das der Aussatz zu kurz war, zu wenig Literatur verwendet wurde, zu viele Rechtschreibfehler gemacht wurden oder ein Aspekt nicht richtig bearbeitet wurde.

Kurz, das Lob verschwindet und am Ende bleibt nur die Kritik. Aber warum ist das so?

 

Warum du aus einem Lob eine Kritik machst.

Der Grund für die Auslegung von Lob als Kritik liegt in der persönlichen inneren Einstellung zu uns selbst. Die innere Einstellung entsteht bereits seit der Kindheit und entwickelt sich beständig fort. Dabei gibt es einige Möglichkeiten, wie sich die innere Einstellung entwickelt, wie du hier nachlesen kannst.

Hast du erst einmal eine negative innere Einstellung zu dir selbst gefunden, dann fehlt dir der Glaube an deine eigenen Fähigkeiten. Bist du erst einmal davon überzeugt, dass du etwa in Mathe schlecht bist, dann bleibst du auch dabei. Auch bei einer richtig gelösten Aufgabe wirst du nur die Probleme sehen, die du auf dem Weg zur Lösung hattest, aber nicht dein richtiges Ergebnis.

Entsprechend fällt es dann auch schwer ein Lob anzunehmen, ohne selbst nur negative Aspekte herauszuhören. Selbst würdest du dich ja auch nicht loben, also warum sollte es jemand anders machen?

Wenn es dir auch so geht, dann bist du darauf trainiert. Oder anders gesagt du bist konditioniert, entsprechend zu reagieren (mehr zur Konditionierung erfährst du hier).  Das Gute ist aber, du kannst es ändern!

 

Wie du ein Lob annehmen kannst, indem du dein Selbstbild änderst.

Ebenso wie du deine negativen Einstellungen antrainiert wurden, kannst du auch positive Einstellungen trainieren. Achte zunächst bewusst bei einem Lob darauf, ob du etwas Negatives in das Lob hinein interpretierst oder nicht. Frage dich selbst, wie fühlst du dich dann und wie reagierst du?

Lobe dich auch ruhig selbst, wenn es sonst niemand tut, oder du das Lob eines anderen noch nicht selbst siehst.

Dich selbst zu loben und bewusst darauf zu achten, ob dich jemand lobt, ist dabei der erste Schritt dein Selbstbild zu ändern. Dein Selbstbild ist es nämlich das bestimmt, wie deine innere Einstellung zu dir selbst aussieht. Hast du ein schlechtes Selbstbild, dann passt in dieses auch kein Lob.

Ändere also dein Selbstbild und du wirst in der Lage sein ein Lob zu hören, zu akzeptieren und dich darüber zu freuen.

Suche dir daher Dinge, die du gut kannst, oder die dich motivieren, weil sie dir Freude machen. Für viele ist dies eine Sportart auszuüben, oder Musik zu machen. Hast du erst einmal etwas gefunden oder auch wiedergefunden, dass du gut kannst, dann nutze die positive Energie hieraus auch für die Bereiche, in denen es noch nicht so rund läuft.

Dinge die du gut kannst, stärken nämlich dein gesamtes Selbstbild und helfen dir zu einer anderen Einstellung zu finden.

 

Eine Methode, die dir hilft.

Eine Methode, die dir hierbei hilft, findest du im Artikel „Dein Misserfolg ist eine Chance!“ Dabei fängst du klein an. Du überlegst dir, wo du stehst, wo du hin möchtest und was du dafür tun musst. Aber immer in sehr kleinen und konkreten Schritten, damit du Erfolge siehst und Motivation findest.

Du wirst sehen, mit einer positiven inneren Einstellung wirst du auch Lob annehmen können. Dabei wird dich jedes Lob weiter motivieren und du wirst immer besser werden und schließlich mit dem richtigen Glauben an dich Berge versetzen können, wie du hier nachlesen kannst.

Also worauf wartest du?

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Bildquellen

  • Umgang mit Lob: Bild von geralt auf Pixabay