Lernen lernen leicht gemacht: Tipps für effektives Studieren!

Written By Christoph

Die meisten Menschen machen sich keine Gedanken darüber, wie das Lernen lernen funktioniert.

Für Studenten oder Schüler kann das aber zu einem Problem werden, denn das Lernen in Bildungseinrichtungen erfordert spezielle Fähigkeiten und Kompetenzen.  Und wenn diese nicht ausreichend entwickelt sind, wird es schwierig die Inhalte zu lernen, zu verstehen und anzuwenden.

Daher klärt dich dieser Artikel auf, was es bedeutet,das Lernen zu lernen und wie Lernen funktioniert. Anschließend zeige ich dir, was du zum Lernen brauchst und welche Fähigkeiten du erwirbst, wenn du gelernt hast zu lernen.


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Lernen lernen: Definition

Dass die meisten Menschen sich keine Gedanken darüber machen, wie Lernen funktioniert, liegt auch daran, dass Lernen eine angeborene Fähigkeit ist. So schreibt es das Online Lexikon für Psychologie und Padagogik, an dem sich auch die folgende Definition von Lernen lernen orientiert.

Schließlich lernen wir als Kinder auch Laufen, Sprechen usw. ohne spezielle Techniken.

Daher lernst du beim Lernen lernen auch nicht grundsätzlich zu lernen, denn das kannst du schon.

Es geht vielmehr darum, dass du die Fähigkeit erwirbst, immer neue Inhalte und Kompetenzen lernen zu können.

Dafür vermittelt dir Lernen lernen als metakognitive Lernstrategie die Fähigkeit neue Techniken, Methoden, Organisationsstrategien oder Ähnliches zu erwerben, zu beurteilen und anzuwenden.

Wie funktioniert Lernen?

Lernen selbst ist ein individueller Prozess, bei dem du neues Wissen erschaffst und in dein bestehendes Wissen integrierst.

Dafür gibt es vier verschiedene Strategien mit jeweils vielen verschiedenen Techniken, die dir helfen, neues Wissen zu erlangen.

Die Strategien gliedern sich dabei in kognitive Lernstrategien, die dich bei der Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Inhalten unterstützen.

Dazu zählen unter anderem Lernen mit Mindmaps, Karteikarten oder Vorwissen.

Daneben gibt es noch die metakognitiven Lernstrategien, welche der Kontrolle und Steuerung deines Lernens dienen.

Sie zeigen dir auch, mit Wissen über Lerngesetze, wie dein Lernen funktioniert. Hier sind etwa die kognitive Belastung oder Lerntypen zu nennen.

Als Drittes gibt es die Stützstrategien. Diese organisieren dein Lernen, indem sie dir zum Beispiel zeigen, wie du 2 Stunden konzentriert lernen kannst.

Die letzte Lernstrategie ist die Motivationsstrategie, die dir helfen soll, deine Emotionen beim Lernen zu steuern, so dass Lernen möglich ist.

lernen lernen

Wenn Lernen nicht gelingt

In Schule oder Studium wird aber Erfolg und Misserfolg oft an Intelligenz oder Engagement der Lernenden festgemacht.

Die wenigsten machen sich aber Gedanken darüber, ob der Erfolg oder Misserfolg beim Lernen nicht auch am Wissen oder Nichtwissen über Lerntechniken liegen könnte. 

Denn häufig sind die Betroffenen nicht in der Lage, im formalisierten Kontext von Schule oder Universität zu lernen.

Hier ist es nämlich wichtig, ein breites Repertoire an Lerntechniken aus den oben vorgestellten Lernstrategien zu besitzen, um erfolgreich lernen zu können.

Wenn Lernen nicht gelingt liegt dies häufig nicht an der grundsätzlichen Unfähigkeit zu lernen, sondern an einem Mangel an Techniken, die in der bisherigen Bildungslaufbahn nicht erworben wurden.

Daher liegt auch der Fokus beim Lernen lernen auf dem Erwerb und Einüben von Lernstrategien und Techniken.

Lernplaner

Lernstile im Wandel: Anpassung an deine Bedürfnisse.

Wenn du aber in der Schule, der Uni oder der Arbeit lernst, dann geht es oft nur darum, neues Wissen oder Konzepte zu lernen.

Dein Lehrer ist Experte auf einem bestimmten Gebiet und teilt dieses Expertenwissen mit dir.

Dadurch lernst du auch immer mehr über dieses bestimmte Gebiet und wirst selbst zum Wissensexperten.

Das ist auch gut, denn das Wissen, dass du auf diese Weise erwirbst, ist sehr wertvoll. Aber das Transferieren von Wissen von einer Person auf die andere ist nicht alles. Wissenserwerb alleine ist nicht genug.

Ebenso wichtig ist es, wenn nicht sogar wichtiger, das Lernen selbst zu lernen und damit neue Strategien und Techniken zu erwerben, die dein Lernen auf ein neues Level heben können.


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Was bringt dir nämlich das ganze Wissen, wenn du nicht in der Lage dazu bist, dein Wissen anzuwenden, mit Ihm Phänomene zu erklären oder Probleme zu lösen.

Wissen, das du gelernt hast, das du aber nicht anwenden kannst, nennt man träges Wissen. Es existiert in dir, hat aber keine Funktion.

Definition träges Wissen für den Beitrag zum Lernen lernen

Ein Beispiel. Es gibt bestimmte chemische Reaktionen, die bei der Reinigung von Autoabgasen im Katalysator stattfinden.

Lernst du nun nur die chemische Reaktion kennen, ohne zu wissen, dass diese für die Reinigung der Autoabgase verantwortlich sind, dann bringt dich dieses Wissen nicht weiter, da es mit keinem Problem oder einer Lösung verbunden ist.

Es wird zu trägem Wissen, dass du nicht anwenden kannst.

Bestimmt kennst du auch solches Wissen, nimm dir einen Moment Zeit. Überlege, was du gelernt hast, ohne dafür den Grund zu kennen.

Lernen lernen: Eine Schlüsselkompetenz in der heutigen Zeit

Wenn du aber lernst zu lernen, dann wirst du nur noch in den seltensten Fällen dieses scheinbar nutzlose träge Wissen erlernen.

Vielmehr wirst du durch neue Strategien und Techniken neue Fähigkeiten erlangen, mit denen du Probleme lösen kannst und dein Wissen anwenden kannst.

Du wirst selbst in der Lage sein, Informationen und Problemlösungen zu suchen. Informationen zu analysieren und zu interpretieren, um daraus begründete Schlussfolgerungen zu ziehen.

Du wirst nicht mehr nur neues Wissen lernen, sondern Fähigkeiten erwerben, sogenannte Kompetenzen.

Zurück zum Beispiel.

Du lernst also nicht nur die chemischen Reaktionen im Katalysator kennen, sondern du lernst auch, dass diese Reaktion ein konkretes Problem löst. Sie reinigt die Autoabgase.

Mit solchem Wissen ausgestattet kannst du anschließend weitere Probleme lösen, da du nun weißt, wie chemische Reaktionen genutzt werden können, um der Umweltverschmutzung entgegenzuwirken.

Was brauchst du, um Lernen zu lernen?

Was du zum Lernen lernen brauchst, ist vor allem die richtige Motivation und Vertrauen in dich selbst. Sei offen für Neues und sieh Lernen immer als eine Möglichkeit an, dich selbst weiterzuentwickeln, dein Leben lang.

Außerdem musst du über verschiedene Lernstrategien verfügen, die du je nach Thema entsprechend anwenden kannst.

Du wirst also in der Lage sein zu entscheiden, ob es bei einem konkreten Thema z. B. Sinn macht eine Mindmap anzulegen oder ob andere Methoden sinnvoller sind.

Ein gewisses Maß an Vorwissen zum Thema ist allerdings auch wichtig.

Um zum Beispiel die chemische Reaktion im Katalysator verstehen und interpretieren zu können, musst du als Basis unter anderem chemische Elemente und Reaktionen kennen. Ansonsten wirst du die Abläufe im Katalysator nicht verstehen können.

Welche Fähigkeiten erwirbst du beim Lernen lernen?

Wenn du den Weg beschreitest und das Lernen lernst, wirst du eine Vielzahl von Fähigkeiten erwerben, die dir nicht nur in der Schule, im Studium oder im Beruf helfen, sondern auch in deinem privaten Leben Vorteile bringen.

Schaffst du zum Beispiel in einem Computerspiel ein bestimmtes Level nicht, dann musst du andere Wege suchen. Du musst deine Fähigkeiten zu lernen und Probleme zu lösen anwenden. Du wirst mit konkreten Methoden vorgehen, um zu analysieren, warum du ein Level nicht schaffst. Daraus wirst du eine kreative Lösung für dein Problem entwickeln und das Level schließlich meistern.

Anschließend verfügst du über eine neue Fähigkeit, bestimmte Probleme zu lösen.

Wer lernt zu lernen, wird flexibel und mutig mit Herausforderungen umgehen. Er wird Probleme selbstständig lösen können und zuversichtlich und motiviert eine Lösung suchen und dabei beständig neue Fähigkeiten erwerben.

Auf diese Weise erwirbst du die Fähigkeit, dein Wissen mit konkreten Handlungen zu verknüpfen.

Lernen Lernen

Fazit: Darum solltest du Lernen zu lernen

Lernen lernen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die ein Mensch erwerben kann. Dabei ist es unabhängig, für welchen Lebensweg man sich entscheidet.

Zu lernen, wie man Neues lernt, ist unabhängig von der Schulform, dem Abschluss oder dem Job. Wer gelernt hat zu lernen, ist immer in der Lage sich weiterzuentwickeln und bestehendes neu zu denken, ein Leben lang.

Bist du daran interessiert, wie Lernen an sich funktioniert, dann empfehle ich dir diesen Artikel und hier findest du weitere konkrete Lernstrategien und Lerntechniken, die dir helfen werden.

Wer also noch nicht gelernt hat zu lernen, der tun gut daran, dies zu tun.

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Häufige Fragen zum Thema

Warum ist es wichtig, das Lernen zu lernen?

Um in der heutigen Wissensgesellschaft in der Lage zu sein das richtige Wissen in kurzer Zeit zu erwerben, ist es wichtig, Lernen zu können.

Wie kann ich Lernen zu lernen?

Du kannst Lernen zu lernen, indem du dir ein breites Repertoire an verschiedenen Lernstrategien aneignest. Denn Lernstrategien ermöglichen es dir mit verschiedenen Techniken Wissen aufzubauen und anzuwenden.

Was ist du beste Methode zum Lernen?

Das hängt grundsätzlich von dir und dem Stoff ab, den du lernen möchtest. Grundsätzlich ist es aber sinnvoll, immer auf dem aufbauend zu lernen, was du schon weißt. Denn Bekanntes macht es deinem Gehirn wesentlich einfacher neue Inhalte in dein Wissen zu integrieren.


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