Scheitern als Lernprozess: Wie du aus Misserfolgen lernst

Written By Christoph

Scheitern oder andere Schwierigkeiten beim Lernen werden den meisten Fällen durch uns selbst und unsere Umwelt als etwas Negatives gesehen. Selten werden sie als große Chance verstanden, denn Misserfolge können die Grundlage für neue Lernprozesse sein und unsere Motivation nachhaltig stärken.

Daher lernst du in diesem Beitrag eine einfache Methode kennen, um dein Scheitern in einen Lernprozess zu transformieren und damit Motivation zu tanken.

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Darum ist Scheitern eine Chance

Wenn du beim Lernen Misserfolge erlebt hast, gehemmt bist, nicht weißt, wo du anfangen sollst oder die Noten nicht so sind, wie erwartet, dann schreiben sich die meisten Menschen dies als ein großes Defizit zu.

Oftmals beruht dieses Scheitern nicht zuletzt auf deiner inneren Einstellung, deinem bisherigen Erfahrungsschatz. Dabei bedarf es nur einem anderen Blickwinkel auf das Scheitern, denn in jedem Misserfolg liegt eine Chance zum Lernen.

Misserfolg als Chance

Das Scheitern ist beim Lernen sogar eminent wichtig, denn die besten Handlungsalternativen erlernt du, beim Fehler machen.

Insofern darfst du deinen Misserfolg nicht als Fehler betrachten, sondern solltest deine Chance im Scheitern sehen.

Denn du kannst dich selbst als Person weiterentwickeln und dein eigenes Lernen hinterfragen.

Frage dich also: „Warum bin ich gescheitert?“


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Methode: Aus deinem Scheitern lernen

Bevor du aber anfängst, gleich die großen Zusammenhänge ergründen zu wollen, warum etwas nicht geklappt hat, musst du kleiner anfangen. Schritt für Schritt.

Ansonsten läufst du nämlich schnell Gefahr, über dein Ziel hinauszuschießen, alles nur schwarz und weiß zu sehen und dich in Verallgemeinerungen zu verlieren. Zunächst musst du einmal deinen Startpunkt bestimmen, wo stehst du also.

Tue dies am besten mit einer Skala von eins „Ich kann überhaupt nichts“ bis zehn „Ich bin besser als Albert Einstein“.

Finde heraus, wo du auf dieser Skala stehst und frage dich, was du getan oder nicht getan hast, um dort zu sein.

Notiere dies alles schriftlich, um deine Fortschritte später überprüfen zu können. Du musst hier keine Romane schreiben, einige Stichwörter, Symbole oder Zeichnungen reichen auch.

Überlege dir anschließend, welchen Punkt auf der Skala du erreichen möchtest und warum dir das wichtig ist. Was hast du erreicht, was kannst du Neues, wenn du an deinem Ziel bist?

Halte auch dies am besten schriftlich fest.

Jetzt überlegst du dir kleine Veränderungen, durch die du dein Ziel Schritt für Schritt erreichen kannst.

In den seltensten Fällen wird es nämlich passieren, dass du dein Ziel in einem einzigen Schritt erreichst. Oftmals sind es viele kleine Schritte, die du gehen wirst, um dein großes Ziel zu erreichen.

Schließlich werden auch die wenigsten von heute auf morgen vom Amateurfußballer zum Weltmeister. Mach dir aber unbedingt die Mühe, diese kleinen Teilschritte zu gehen, denn sie werden dich immer wieder motivieren, da sie erreichbar sind.

Du wirst sehen, dass sich schnell kleine Erfolge einstellen werden und sich schließlich auch dein Selbstbild mit der Zeit ändert.

Die Methode hilft dir dabei, dich mit deinem eigenen Verhalten und besonders deinen Stärken intensiv auseinanderzusetzen.

Aus dieser Auseinandersetzung kannst du anschließend Konsequenzen entwickeln und dich Schritt für Schritt verbessern.

Methode: Aus Scheitern lernen. Schritt für Schritt Scheitern in Erfolg verwandeln

Nur du kannst Scheitern in Erfolg verwandeln

Wenn du Misserfolge als Chance begreifst, dich selbst zu verbessern, hast du eine wichtige Fähigkeit für dein Lernrepertoire erworben.

Kombinierst du deine neue Fähigkeit noch mit der vorgestellten Methode, um dich selbst Schritt für Schritt selbst zu verbessern, dann bist du auch für schwierige Lernsituationen gut gerüstet.

Und zweifle nicht daran, ob du dies alleine bewältigen kannst, denn nur du alleine kannst das schaffen.

Niemand ist ein größerer Experte für dein eigenes Lernen als du. Alleine du weißt am besten, was du bereits erreicht hast, was du erreichen willst und welche Zwischenschritte dafür nötig sind.

Selbst Experten könnten dir diese Arbeit nicht abnehmen und dich maximal begleiten und dir helfen, deine Lernprozesse zu strukturieren und Motivation zu finden.

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