Hast du dir schon einmal die Frage gestellt: „Wie werde ich erfolgreich?“ Dann geht es dir wie vielen anderen. Und bei vielen liegen die entscheidende Faktoren schon lange zurück.

Alle Menschen sind stark durch ihre Kindheit und ihre gesamten Erfahrungen geprägt. Ganz besonders trifft dies auf ihre inneren Einstellungen zu, auf ihren Glauben. Dabei setzen sie sich leider selbst Grenzen und nehmen sich viele Möglichkeiten für ihr späteres Leben, wenn sie aus diesem Kreislauf nicht ausbrechen.

Ein ganz häufiges Beispiel ist die innere Einstellung, Mathematik nicht zu beherrschen. Ein solcher Glaube kann auf verschiedene Ursachen zurückgehen, die teils bewusst ablaufen und teils unbewusst.

 

Wie bewusste Ereignisse unsere innere Einstellung beeinflussen.

So kann es etwa sein, dass man als Kind vor der Klasse, an der Tafel eine Aufgabe vorrechnen sollte. Hat man diese nun falsch gelöst, und die Klassenkameraden haben mit Hohn und Spott reagiert, einen ausgelacht oder Ähnliches, dann kann dies einen sehr negativen Einfluss haben. Das Kind kann nach dieser Erfahrung für sich entscheiden, dass es Mathe einfach nicht kann.

Dies ist ein Selbstschutz, der dazu dient, diese negative Situation nicht wieder entstehen zu lassen. Denn in zukünftigen Situationen wird das Kind gleich sagen, dass es Mathe nicht kann. Das Ziel ist dann, entweder nicht wieder an die Tafel zu müssen, oder sich mit dieser Aussage schon im Vorhinein für eine falsch gelöste Aufgabe zu rechtfertigen.

Aber damit verkauft sich das Kind in der Zukunft selbst unter Wert, da es sich im Fach Mathematik nichts mehr zu traut. Fachlich gesehen ist es zu diesem Verhalten konditioniert worden. Wie Konditionierung funktioniert, kannst du hier nachlesen.

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Wie unbewusste Ereignisse unsere innere Einstellung beeinflussen.

Ebenso großen Einfluss haben unbewusste Ereignisse auf unsere innere Einstellung und auf unsere eigenen Fähigkeiten. Ein Beispiel hierfür können Gespräche unserer Eltern oder anderer Bezugspersonen sein, die nicht für uns gedacht sind.

Ein solches Gespräch könnten wir unterbewusst beim Spielen mitbekommen haben, ohne dass wir uns daran erinnern können. Das ist gut möglich, da jeder Mensch nicht nur seine bewussten Wahrnehmungen verarbeitet, sondern auch seine unterbewussten. Wer beispielsweise mit dem Fahrrad fährt, beobachtet auch nicht die gesamte Zeit bewusst alle anderen Verkehrsteilnehmer. Dennoch reagieren wir, wenn vor uns plötzlich eine Autotür aufgerissen wird und versuchen auszuweichen. Unterbewusst haben wir also doch den gesamten Verkehr gescannt.

Entsprechend bekommen auch Kinder Gespräche von Erwachsenen mit. Unterhalten diese sich dann darüber, wir schwer doch Mathematik ist und dass sie in ihrer eigenen Schulzeit ja schon so schlecht darin waren, dann können Kinder diese Informationen verinnerlichen. Folglich programmieren sie sich darauf, dass Mathe schwer ist und Mama ja auch schon nicht gut darin war. Und wenn Mama nicht gut in Mathe war, dann ist es für das Kind nun logisch selbst nicht gut in Mathe zu sein.

 

Wie kommen wir zu unserer inneren Einstellung?

In der Regel kommen wir aber nicht nur durch ein einzelnes Ereignis zu unserer inneren Einstellung an unser Können oder Nicht-Können. Aber einzelne Ereignisse fungieren oft als Auslöser, ein bestimmtes Bild von sich zu entwickeln. Hat sich dann erst einmal die Erkenntnis in uns festgesetzt, dass Mathe nicht unser Fach ist, beginnen wir nach bewussten, wie unbewussten Ereignissen zu suchen, die unsere Überzeugung an das eigene Nicht-Können untermauern.

Wir suchen damit nach Bestätigung und der Glaube an das eigene Nicht-Können wird stärker und stärker und Erfolg immer unwahrscheinlicher. Wir konditionieren uns ab dann fortlaufend immer weiter auf das eigene Nicht-Können.

Mit dieser inneren Einstellung fehlt uns dann aber in Zukunft die Motivation für das entsprechende Thema. Diese innere Einstellung wird daher zukünftig jeglichen Erfolg zunichtemachen.

Daher ist es sehr wichtig, solche Einstellungen zu identifizieren und zu ändern. Das Potenzial ist nämlich enorm, auf diese Weise positive Veränderungen herbeizuführen.

Wie du dein Lernen durch die richtige Einstellung beeinflussen kannst, erfährst du hier.

 

Warum einige Menschen Erfolg haben?

Solche inneren Einstellungen und die damit verbundenen Überzeugungen existieren aber nicht nur im negativen Sinn. Vielmehr kannst du auch davon überzeugt sein, dass du etwas sehr gut kannst.

Erfolgreiche Menschen gehen nämlich davon aus, dass sie Erfolg haben werden. Sie sind also von sich selbst überzeugt und immer optimistisch. Dass ihnen etwas gelingt, liegt an ihren eigenen Fähigkeiten. Sie haben etwas geschafft, weil sie es gut können.

Scheitern sie, dann sehen sie es nicht als ein grundsätzliches Problem, sondern als einen einmaligen Ausrutscher, der auf erklärbare Umstände zurückzuführen ist. Fällt nach längerer Krankheit eine Klausur zum Beispiel nicht wie erwartet gut aus, dann identifizieren sie die fehlende Vorbereitung durch die Krankheit als das Problem.

Aber und das ist der wichtige Punkt, sie selbst sind nicht das Problem. Solche Menschen sind Optimisten, sie gehen optimistisch mit sich und ihren Fähigkeiten um.

Diejenigen, die aber von ihrem Nicht-Können überzeugt sind, sind die Pessimisten. Sie gehen von ihrem Nicht-Können aus und sehen ein Scheitern als Bestätigung. Gelingt ihnen doch etwas, dann muss es Zufall gewesen sein. Sie sind leider nicht in der Lage ihren Erfolg ihrer eigenen Leistung zuzuschreiben.

 

Fazit: „Wie werde ich erfolgreich?“

Wenn du dich selbst wiedererkannt hast und selbst durch deine inneren Überzeugungen blockiert bist, dann solltest du anfangen diese zu hinterfragen und über Bord zu werfen. Schaff dir stattdessen neue, positive Überzeugungen, die dich motivieren und herausstellen, was du bereits geleistet hast.

Baue dir von diesem Punkt dann neue Motivation auf und schöpfe Kraft aus deinem positiven neuen Denken.

Für diesen Artikel zur Hilfe genommene Quellen:

Klenke, Kira: Studieren kann man lernen. Wiesbaden 2014.

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