Infografiken sind eine äußerst effektive Lernmethode, da du mit Ihrer Hilfe dein Wissen visuell strukturiert darstellst.

Neben der Möglichkeit der strukturierten Darstellung gibt es aber noch 3 weitere überzeugende Gründe, warum Infografiken umbedingt zu deinen Lernmethoden gehören sollten.

3 Gründe für Infografiken

 

1. Infografiken sind ein Wissensspeicher!

Besonders gut geeignet sind Infografiken als Wissensspeicher. Bestimmt kennst du es nämlich auch, dass du etwas Neues gelernt hast und dabei etwas ganz Wichtiges erkannt hast. Etwas so Wichtiges, dass du weißt, du musst es dir merken. Also schreibst du es dir auf.

Das Thema ist aber komplex und du beschäftigst dich ein oder zwei Semester nicht mehr damit, weil du andere Dinge lernen musst.

Dann brauchst du dein Wissen wieder, aber leider verstehst du deine Erklärung nicht mehr. Du hast sie vor zwei Semestern nämlich für einen Experten geschrieben. Dein damaliges ich. Aber du bist zu sehr aus dem Thema draußen, kein Experte mehr und musst dich daher wieder mühsam herantasten.

Infografiken können hier aber ein wunderbarer Ausweg sein. Die visuelle Darstellung der Informationen macht es dir sehr viel einfacher, dich an die Inhalte zu erinnern. Das ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass du Infografiken immer so erstellst, damit sie auch ein Laie schnell erfassen kann.

Nutze Infografiken daher, um komplexe Inhalte komprimiert und leicht verständlich für dich selbst abzuspeichern.

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2. Infografiken sind perfekt für Präsentationen und Vorträge!

Hast du einmal Lust bei einer Präsentation oder einem Vortrag aus der Masse richtig herauszustechen?

Die meisten Präsentationen laufen nach einem klaren Schema ab. Es gibt eine PowerPoint-Präsentation mit einer mal größeren und mal kleineren Menge an Folien, auf denen mal mehr und mal weniger Infos stehen.

Das Ganze ist meistens dann aber leider wenig interessant, da diese Form des Vortrags leider weit verbreitet ist.

Wenn du dagegen Infografiken nutzt, dann profitiertest nicht nur du, sondern auch deine Zuhörer.

Du profitierst, da dein Vortrag aus der Masse heraussticht und deine Zuhörer profitieren, da sie bei dir wirklich etwas lernen.

Probiere es aus und erstelle anstatt vielen langweiliger Folien eine Infografik zu deinem Thema. Gliedere deinen Vortrag nun so, dass du die Infografik während des Vortrags immer weiterentwickelst. Du kommst so von einem leeren Blatt zu einer geballten Übersicht an Informationen.

Anschließend teilst du die Infografik natürlich noch an die Zuhörer aus oder stellst sie anderweitig digital zur Verfügung.

 

3. Infografiken eignen sich für jedes Thema!

Ja, Infografiken sind fachübergreifend immer anwendbar, da die visuelle Darstellung von Informationen, Wissen oder Erkenntnissen immer möglich ist. Hier ein paar Beispiele.

  • In Geschichte kannst du mit Hilfe von Zeitstrahlen den Ablauf wichtiger Ereignisse aufzeigen. Auch kannst du verschiedene Quellen zum gleichen Thema vergleichen.
  • In sprachlichen Bereichen hast du die Möglichkeit grammatikalische Beziehungen sichtbar zu machen oder auch verschiedene Sprachen miteinander zu vergleichen und so Gemeinsamkeiten und Unterschiede darzustellen.
  • Du kannst die Argumentation eines Autors darstellen und dabei besonders starke Argumente hervorheben, die Beziehungen der Argumente untereinander visualisieren oder auch Argumente entkräften.
  • In naturwissenschaftlichen Fächern hast du die Möglichkeit Gesetzmäßigkeiten darzustellen oder Forschungsergebnisse visuell so aufzubereiten, dass sie leicht erfasst werden können.
  • Juristen können dagegen Prüfungsschemata übersichtlich abbilden oder die Beziehung verschiedener Gesetzte untereinander aufzeigen und dabei etwa Kriterien aufzeigen, wann welches Gesetz Anwendung findet und wann nicht.

 

Fazit

Du hast gesehen, dass sich Infografiken für jedes Thema eigenen und besonders als Wissensspeicher geeignet sind. Außerdem kannst du sie als Alternative für die gängigen Vortragsformen nutzen.

Aber nur weil du sie immer nutzen kannst, würde ich sie nicht für jedes Thema nutzen. Infografiken sind nämlich meist komplex und zeit intensiv in der Erstellung. Daher nutze ich diese Methode besonders für komplexe Inhalte, aber nicht etwas nicht für das Lernen von 5 Vokabeln. Daneben kannst du aber natürlich auch auf die allseits beliebten Mindmaps setzen.

Wie da außerdem mit Infografiken effektiv lernst habe ich dir hier zusammengestellt.

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