Texte markieren reicht nicht – Strukturiere sie mit einer Mindmap!

Written By Christoph

Kennst du das auch, du hast dich super auf Schule, Studium oder sonstige Veranstaltungen vorbereitet. Du hast den Text gelesen und alles Wichtige markiert. Deine Motivation ist riesig und dann kommen die ersten Fragen zum Text. Jetzt stellst du leider fest, dass du den Text nicht so gut erfasst hast, wie gedacht? Aber bedauerlicherweise reicht Texte markieren nicht aus. 

Das liegt nun nicht an dir, sondern am Markieren des Textes. Wenn du in einem Text nur markierst, dann ist es später schwierig wieder herauszufinden, worum es eigentlich ging. Im Grunde musst du den Text nämlich zu großen Teilen noch einmal lesen, um dir wieder in Erinnerung zu holen, was dort steht.

Um das zu verhindern, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie du Texte besser erarbeiten kannst, als nur durch das Texte markieren. Dafür stelle ich dir zuerst vor, wie du deine Markierungstechniken verbessern kannst. Anschließend zeige ich dir, wie du einen Text mithilfe einer Mindmap so strukturiert darstellen kannst, dass du ihn auch Jahre später schnell wieder erfassen kannst.


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Auf diese Weise verbesserst du deine Technik zum Texte markieren.

Der erste Schritt, einen Text besser mit Markierungen zu bearbeiten, ist es, mehrere Farben zu benutzen. Mit nur einer Farbe kannst du keine Unterschiede kenntlich machen. Du kannst schon kurz nach dem Lesen nicht mehr sagen, was ist ein Argument, was ist das Ergebnis. Welche Person hat etwas gesagt und so weiter.

Nimm dir mehrere Stifte und nutze jeden Stift nur für eine Sache. Das kann von Fach zu Fach und von Text zu Text unterschiedlich aussehen. Daher musst du am Anfang eines jeden Textes festlegen und auch aufschreiben, welche Farbe du wofür benutzt.

Das kann dann etwa so aussehen:

  • rot: pro Argumente
  • blau: contra Argumente
  • grün: Ergebnis

Neben den Text solltest du aber unbedingt noch die zentralen Aspekte der Argumente und des Ergebnisses schreiben, damit du diese wieder schnell erfassen kannst.

Damit hast du schon ein deutlich besseres Ergebnis, als einen einfarbig markierten Text.

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Fasse mit Mindmaps strukturiert Texte zusammen.

Mithilfe von Mindmaps oder auch anderen Visualisierungstechniken kannst du Texte aber noch besser zusammenfassen. Der Vorteil liegt vor allem darin, dass du die Texte gar nicht mehr in die Hand nehmen musst, um den gesamten Gedankengang zu verstehen. Du brauchst nur noch deine Mindmap, das Texte markieren kann, dann sogar ganz entfallen. 

Wenn du die Vorteile der Mindmap noch einmal erfahren möchtest, dann kannst du sie hier nachlesen: „Warum Mindmaps eine der wichtigsten Lernmethoden für dich sind.

Ich möchte dir das an einem fiktiven Beispiel zeigen. Nehmen wir einmal an, du hast einen Text gelesen, der sich mit der Frage befasst, ob Menschen Tier töten dürfen. Dies ist damit der zentrale Punkt der Mindmap und steht daher in der Mitte.


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Ein solcher Text wird die Frage diskutieren, ob Menschen Tiere töten dürfen oder nicht. Folglich gibt es die Punkte, sie dürfen Tiere töten und sie dürfen keine Tiere töten. Zusätzlich zu den Argumenten wird der Autor auch zu einem Ergebnis kommen, wodurch ein weiterer Punkt der Mindmap entsteht.

Warum Texte markieren nicht reicht und Mindmaps nötig sind (1)

Neben den Argumenten und dem Ergebnis sind aber auch noch andere Punkte interessant. Zum Beispiele solltest du Informationen über den Autor aufnehmen, das hilft nämlich besser, dessen Position einzuordnen. Ebenso interessant ist deine persönliche Sicht, ganz unabhängig vom Text. Außerdem ist die Interpretation wichtig, welche Argumente sind am überzeugendsten. Ist das Ergebnis des Autors schlüssig und gibt es andere Positionen zu dieser Frage?

Du siehst, es gibt eine ganze Reihe von Fragen, die an den Text gestellt werden können und die du auch in einer Mindmap festhalten kannst.

Warum Texte markieren nicht reicht und Mindmaps nötig sind

Neben diesen Informationen kannst du nun die Argumente für das Töten von Tieren und gegen das Töten von Tieren festhalten. Und nicht nur das, du kannst sie auch sofort in Beziehung setzen und kenntlich machen, welche Argumente sich aufeinander beziehen. Das gibt dir einen großen Vorteil, wenn Texte diskutiert werden, da du auf einzelne Punkte direkt eingehen kannst. Vergiss zusätzlich nicht, direkt mit anzugeben, wo du welche Informationen gefunden hast. Du ersparst dir später das Suchen.

Warum Texte markieren nicht reicht und Mindmaps nötig sind

Die Vorteile im Überblick.

Damit hast du den Text nicht nur gelesen und markiert, du hast dich intensiv mit ihm auseinandergesetzt. Dadurch erhältst du eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Der Gedankengang ist sofort zu erfassen, du musst den Text nicht mehr zur Hand nehmen
  • Du kannst immer zusätzliche Informationen ergänzen
  • Du hast die zentralen Aussagen immer zur Hand, da du die Mindmap auf die wichtigsten Punkte reduzieren musst.
  • Auch Jahre später kannst du mit dem Text sofort wieder arbeiten.
  • Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Text ist außerdem der Lerneffekt größer, da du den Text besser verstehst.

Wenn du die Mindmap online erstellst, kannst du übrigens noch von einer ganzen Reihe weiterer Vorteile profitieren, wie du im Artikel, „warum Mindmaps eine der wichtigsten Lernmethoden für dich sind„, nachlesen kannst. Ich selbst erstelle meine Mindmaps übrigens immer mit Mindmeister.

Fazit, warum Texte markieren nicht reicht.

Du siehst, das Erstellen einer Mindmap zum Text bietet dir eine ganze Reihe von Vorteilen, gegenüber dem Texte markieren. Mein Beispiel hat sich im Besonderen auf einen wissenschaftlichen Text bezogen, der Argumente gegeneinander abwiegen soll und schließlich zu einem Ergebnis kommt.

Du kannst eine Mindmap, aber auch zu einer historischen Quelle, zu Literatur oder sonstigen Texten erstellen. Du musst dann nur die Fragen an den Text anpassen. Beispielsweise in Geschichte mit den klassischen W-Fragen.

Denke aber daran, das Erstellen einer Mindmap ist eine Lernmethode unter vielen. Ich kann dir nicht garantieren, dass das Erstellen einer Mindmap für jeden Text die beste Wahl ist. Manchmal bieten sich auch Tabellen oder andere Visualisierungen an. Die Frage musst du dir aber für jeden Text neu stellen.

Probiere es einmal aus und erstelle eine Mindmap zu einem Text, es ist mehr Arbeit, aber sie wird sich lohnen. Lass mich wissen, wie es geklappt hat!

Bildquellen

  • Texte markieren: Bild von Hans auf Pixabay

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