In den meisten Fällen werden Misserfolge und Schwierigkeiten durch uns selbst und unsere Umwelt als etwas Negatives gesehen, selten werden sie als große Chance verstanden.

Erfahre, wie diese Chance aussieht und wie du sie mit einer einfachen Methode ergreifen kannst.

 

Warum ist Misserfolg eine Chance?

Wenn du beim Lernen gehemmt bist, nicht weißt, wo du anfangen sollst oder die Noten nicht so sind, wie erwartet, dann schreiben die meisten Menschen sich dies als ein großes Defizit zu.

Oftmals beruht dieses Scheitern nicht zuletzt auf ihrer inneren Einstellung, ihrem bisherigen Erfahrungsschatz. Dabei bedarf es nur einem anderen Blickwinkel auf das Scheitern, denn in jedem Misserfolg liegt eine Chance zum Lernen.

Das Scheitern ist beim Lernen sogar eminent wichtig, denn die besten Handlungsalternativen erlernt man, beim Fehler machen.

Insofern darf man seinen Misserfolg nicht als Fehler betrachten, sondern die Chance im Scheitern sehen, sich selbst als Person weiter zu entwickeln und sein eigenes Lernen zu hinterfragen. Sich also die Frage zu stellen, wo die Misserfolge herrühren.

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Eine einfache Methode, um dein Scheitern zu einem Erfolg zu machen.

Bevor du aber anfängst, gleich die großen Zusammenhänge ergründen zu wollen, warum etwas nicht geklappt hat, musst du kleiner anfangen. Schritt für Schritt.

Ansonsten läufst du nämlich schnell Gefahr über dein Ziel hinauszuschießen, alles nur schwarz und weiß zu sehen und dich in Verallgemeinerungen zu verlieren. Zunächst musst du einmal deinen Startpunkt bestimmen, wo stehst du also.

Mache dies am besten mit einer Skala von eins „Ich kann überhaupt nichts“ bis zehn „Ich bin besser als Albert Einstein“.

Finde den Punkt, an dem du selbst bist und frage dich, was du getan hast, um an dieser Stelle zu stehen. Notiere dies alles schriftlich, um deine Fortschritte später überprüfen zu können. Du musst hier keine Romane schreiben, einige Stichwörter, Symbole oder Zeichnungen reichen auch.    

„Die wenigsten werden von heute auf morgen vom Amateurfußballer zum Weltmeister.“  

Überlege dir anschließend, welchen Punkt auf der Skala du erreichen möchtest und warum. Was hast du erreicht, wenn du diesen Punkt erreicht hast? Halte auch dies schriftlich fest.

Anschließend kannst du dir kleine Veränderungen überlegen, wie du dein Ziel Schritt für Schritt erreichen kannst. In den seltensten Fällen wird es nämlich passieren, dass du dein Ziel in einem einzigen Schritt erreichst. Oftmals sind es viele kleine Schritte, die du gehen wirst, um dein großes Ziel zu erreichen.

Schließlich werden auch die wenigsten von heute auf morgen vom Amateurfußballer zum Weltmeister. Mach dir aber unbedingt die Mühe diese kleinen Teilschritte zu gehen, denn sie werden dich immer wieder motivieren, da sie erreichbar sind.

Du wirst sehen, dass sich kleine Erfolge einstellen werden und sich deine innere Einstellung dann auch mit der Zeit ändern wird. Allgemein ziehst du aus dieser Methode den Vorteil, dass du dich mit deinem eigenen Verhalten und besonders deine Stärken auseinandersetzt.

Aus dieser Auseinandersetzung entwickelst du anschließend Konsequenzen, um dich selbst Schritt für Schritt zu verbessern.      

 

Fazit

Wenn du Misserfolge als Chance begreifst, dich selbst zu verbessern, hast du einen großen Schritt in deinem eigenen Lernen gemacht.

Verfügst du zudem noch über Methoden, wie die hier vorgestellte, um dich selbst zu verbessern, dann bist du gut gerüstet, auch schwierige Lernsituationen zu meistern. Falls du an dir zweifelst, ob du das alleine kannst, dann kann ich dir nur sagen, du kannst es!

Niemand ist ein größerer Experte für dein eigenes Lernen als du. Alleine du weißt am besten, was du bereits erreicht hast, was du erreichen willst und welche Zwischenschritte dafür nötig sind. Selbst Experten könnten dir diese Arbeit nicht abnehmen und dich nur begleiten.

 

Für diesen Artikel zu Hilfe genommene Quellen:

Hardeland, Hanna: Lerncoaching und Lernberatung. Baltmannsweiler 2017.

 

 

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  • Misserfolg: geralt auf Pixabay.com
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