Während deiner Schullaufbahn oder im Studium hast du dir eine ganze Reihe an Lernstrategien und Lernmethoden zugelegt. Meistens ist das unbewusst erfolgt. Und ebenso unbewusst wendest du heute deine Lernstrategien an.

Dabei solltest du dir Lernstrategien aber bewusst machen. Denn eine Strategie ist ein ausformulierter Plan, mit dem du für dich festgelegt hast, wann du was und wie lernst.

„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!“ John ‚Hannibal‘ Smith, “Das A-Team”

Als Kind habe ich immer die TV Show „Das A-Team“ geschaut. Am Ende jeder Sendung müssen die Bösen besiegt werden. Jedes Mal aus einer schier aussichtslosen Lage heraus.

Aber das A-Team schafft es immer, denn sie haben einen Plan. Und dieser Plan ermöglicht es auch in einer komplexen Situation einen klaren Kopf zu bewahren und zielgerichtet zu handeln.

Lernstrategien ermöglichen es dir, dein Lernen zu organisieren und helfen dir bei der Aufnahme, Verarbeitung und dem Abspeichern des neuen Wissens.

Daher ist es sehr wichtig, dass du verschiedene Strategien kennst, denn Lernen mit einem Plan ist sehr effektiv. 

Daher lernst du in diesem Artikel:

  • kognitive und metakognitive  Lernstrategien sowie Stützstrategien kennen
  • und du kannst sie im Anschluss unterscheiden

 

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Kognitive Lernstrategien

Die kognitiven Lernstrategien sind dazu da, dich bei der Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung der Lerninhalte zu unterstützen.

Hierbei sind zwei Grundprinzipien zu unterscheiden.

Zunächst geht es darum, das neue Wissen in bereits bestehendes Wissen zu integrieren (Elaborationsstrategien). Das Ziel ist dabei das auswendig Lernen und Verstehen möglichst einfach zu machen, wenn die Inhalte mit Bekanntem in Verbindung gebracht werden.

Mögliche Methoden hierzu sind:

– Vorwissen aktivieren und damit schnell und effektiv lernen

– Fragen stellen

– oder eine bildliche Vorstellung entwickeln.

Das zweite Prinzip sind Organisationsstrategien. Diese helfen dir die Fülle an Informationen auf das Wesentliche zu reduzieren und sinnvoll zu strukturieren.

Mögliche Methoden sind:

Zusammenfassend geht es bei kognitiven Lernstrategien damit um die Auseinandersetzung mit dem Lernstoff selbst.

Metakognitive Lernstrategien

Anders ist dies bei den sogenannten metakognitiven Lernstrategien. Diese dienen zur Überwachung, Bewertung und Regulierung deines Lernprozesses.

Hier betrachtest du dein Lernen sozusagen aus der Vogelperspektive.

Du planst deine Lernschritte, überwachst die Durchführung und bewertest schließlich deinen Lernerfolg. Und du änderst unter Umständen deinen Plan, falls dies nötig sein sollte.

Daher ermöglichen dir metakognitive Lernstrategien, dein Lernen selbst zu steuern.

Dafür ist aber auch etwas Wissen nötig. Zum einen über dich selbst. Nur wenn du ehrlich zu dir selbst bist und dein Lernen realistisch beurteilst, kannst du einen funktionierenden Lernplan erstellen.

Außerdem brauchst du Wissen darüber, wie funktioniert Lernen, um dein Lernen effektiv zu planen. Oder was den Lernen blockiert, wie zum Beispiel eine kognitive Belastung.

 

Stützstrategien

Neben diesen Lernstrategien gibt es noch die sogenannten Stützstrategien, die das Lernen unterstützen sollen. Mit ihrer Hilfe sollst du dir gute Rahmenbedingungen zum Lernen schaffen.

Dabei unterscheidet man zwischen internen und externen Stützstrategien.

Interne Stützstrategien sind zum Beispiel genug Schlaf, dein Zeitmanagement, Ausgleich zum Lernen oder deine eigene Stimmung.

Externe Stützstrategien umfassen etwa die Lernumgebung, mögliche Ablenkungen, wie Fernsehen oder Ähnliches und betreffen damit wieder den Aspekt der kognitiven Belastung.

Eine solche Stützstrategie ist es etwa einen Paln zu haben, wie du 2 Studnen konzentriert lernst.

 


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Fazit

Lernstrategien gehörten zu deiner Methodenkompetenz und sind ungeheuer wichtig für erfolgreiches Lernen. Viele Schüler und Studenten, die erfolgreich lernen, tun dies nicht, weil sie einen IQ von 150 haben. Sie schaffen dies, weil sie die richtigen Strategien kennen.

Sinnvoll angewendet, kannst du die verschiedenen Strategien vielseitig in Schule und Studium nutzen, wie etwa zur Prüfungsvorbereitung.

Leider kannst du sie meist nicht in einem Crashkurs erlernen, sondern wirst dir Zeit nehmen müssen, um einige von ihnen umsetzen zu können.

Am einfachsten ist es Schritt für Schritt mit den Stützstrategien zu beginnen. Fernsehen beim Lernen aus und ausreichend schlafen, sollten schnell umzusetzen sein.

Für die Umsetzung der kognitiven und metakognitiven Strategien wirst du aber etwas länger brauchen, aber es wird sich lohnen.

Du musst die Strategien eine Weile ausprobieren, damit sie sich bewähren können. Und wenn sie funktionieren, dann sind sie gut für mehr Motivation.

Wenn du diesen Punkt erreicht hast, dann werden die neuen Lernstrategien schließlich als neue Verhaltensweise erlernt.

Wenn du noch mehr zu diesem Thema wissen möchtest, dann empfehle ich dir mein Review zum Buch Bestnote.

Denke immer daran, dass Haniball Smith aus dem A-Team auch Zeit und Erfahrung gebraucht hat, bis er sagen konnte: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!“

 

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Bildquellen

  • metakognitive Lernstrategien: Bildrechte beim Autor
  • Stützstrategien: Bildrechte beim Autor
  • Blogcover Welche Lernstrategien gibt es: Originalbild von Karolina Grabowska auf Pixabay